BAUERNHAUS IN PETERSHAGEN





Sanierungskonzept und Bauleitung

Less is more – eine in die Jahre gekommene Phrase –
ist immer noch aktuell. Bei diesem Bauernhaus in der
Uckermark wurde Schicht für Schicht der äußeren
Verkleidung freigelegt, bis das glaziale Feldgestein
wieder zu Tage kam. Überflüssige im Laufe der
Jahre hinzugefügte Bauteile wurden entfernt und
das Wohnhaus wurde durch diese Reduzierung auf
das Wesentliche wieder Teil der ursprünglichen
Struktur des Dreiseitenhofs.

Mit modernen Fenstern und Türen wird eine glatte
und zurückhaltende Struktur gegen das raue Gestein
gesetzt – ein ergänzendes und unterstützendes
Element. Um die zum Teil verwitterten Ziegelsteine
am Haus auszubessern wurde der Giebel einer
einsturzgefährdeten Scheune abgerissen, deren
Ziegel gereinigt und wiederverwendet.

Der Architekt versteht sich hier nicht als Schöpfer.
Anstatt Neues hinzuzufügen und damit das Alte zu
überdecken, restauriert er behutsam die vorhandene
Struktur, indem er überflüssige Elemente entfernt,
um so dem Ursprünglichen mehr Raum zu geben.
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Dicke Putzschichten verdeckten
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die historische Feldsteinfassade
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Zugemauerte Fenster zum Garten
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wurden wieder freigelegt
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Das Fenster zum Garten
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Die Tür zum Hof